Unser Projekt während der Corona-Krise 2020–2022
Aufbau einer deutschen Maskenproduktion durch die Pro-ASM GmbH
Mit Bekanntwerden der ersten Corona-Fälle in Deutschland im Frühjahr 2020 wurde schnell deutlich, dass es hierzulande an geeigneter Schutzausrüstung mangelte. Um diese Knappheit möglichst schnell zu beseitigen, wurden zunächst große Mengen an Masken importiert, überwiegend aus Asien. Darunter befanden sich leider auch zahlreiche qualitativ mangelhafte oder nicht ausreichend zertifizierte Produkte.
Der enorme Bedarf an zuverlässigen Schutzmasken, sowohl im medizinischen Bereich als auch in der Bevölkerung, ließ die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen und zertifizierten Produkten innerhalb kürzester Zeit stark ansteigen.
Das Bundesministerium für Gesundheit stellte daraufhin Förderprogramme für den Aufbau deutscher Produktionskapazitäten in Aussicht. Ziel war es, die langfristige Versorgung mit medizinischer Schutzausrüstung durch heimische Produktionsstandorte zu stärken und die Abhängigkeit von Importen zu reduzieren.
Durch unsere langjährigen Kontakte zu chinesischen Geschäftspartnern und Investoren war es uns bereits im April 2020 möglich, komplette Fertigungsanlagen und Maschinenteile aus China zu importieren. Innerhalb kurzer Zeit bauten wir eine eigene Maskenproduktion in Deutschland auf und konnten damit einen wichtigen Beitrag zur Versorgung mit medizinischer Schutzausrüstung leisten.
Im Corona-Jahr 2021 produzierte und lieferte die Pro-ASM GmbH mehr als 45 Millionen FFP2-Masken allein für den deutschen Markt. Weitere 800.000 Masken spendeten wir an medizinische Einrichtungen.
Mit dem Ausklingen der Pandemie änderten sich die Rahmenbedingungen jedoch grundlegend. Weitere Förderprogramme und entsprechende Ausschreibungen des Bundesministeriums für Gesundheit wurden nach 2021 nicht mehr aufgelegt. Da keine akute Versorgungsknappheit mehr bestand, wurde die Beschaffung von Schutzausrüstung wieder den regulären Einkaufs- und Vergabeverfahren überlassen.
Damit rückte insbesondere der Preis wieder stärker in den Mittelpunkt öffentlicher Vergabeverfahren. Eine wettbewerbsfähige Produktion in Deutschland war unter diesen Bedingungen langfristig nicht mehr wirtschaftlich darstellbar. Die Pro-ASM GmbH musste ihre Produktion schließlich einstellen.
Unsere Masken hatten Qualität.
In unserem Produkt steckte viel Entwicklungsarbeit, Erfahrung und technisches Know-how. Darauf waren wir stolz.
Die Gesichtsmaske Pro-ASM Co19-xProtect wurde als Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 NR nach EN 149:2001+A1:2009 sowie gemäß PSA-Verordnung (EU) 2016/425 zertifiziert.
Bei ihrer Entwicklung war es unser Ziel, hohen Schutz mit einem möglichst angenehmen Atemkomfort zu verbinden. Die Maske kombinierte eine vergleichsweise angenehme Atmung mit einer hohen Filtrationsleistung und war damit eine ausgewogene Schutzmaske für den täglichen Einsatz.
Was 2020 als Reaktion auf eine akute Versorgungskrise begann, entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zu einer industriellen Produktion mit mehr als 45 Millionen ausgelieferten FFP2-Masken in einem einzigen Jahr.
Impressum
Pro-ASM GmbH
Breslauer Str. 396
90471 Nürnberg
T.: +49 (0) 911 - 519429850
F.: +40 (0) 911 - 519429856
E.: info@pro-asm.de
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Steuernummer: 241/135/46294
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